Rezept für Schokosalami



Ihr habt recht, wenn ihr das lest. Es hört sich schräg an, aber es schmeckt köstlich.
Wer, wie ich, in den 70ern groß geworden ist, wird DEN Nachtisch auf jeder damaligen Party gekannt haben. 
Die KALTE HUNDESCHNAUZE! 
Wer jetzt nicht traumatisiert weg läuft, kann sich beruhigen. Es gibt nämlich eine zeitgemäße Variante. 
Und jetzt kommt die Überschrift ins Spiel: 
Die Schokosalami!

Alles was ihr dafür braucht ist folgendes:
200 g Löffelbiscuit
200 g Kokosfett  z.b.  Palmin 
200 g zartbittere Kuvertüre 
200 g Vollmilch Kuvertüre 
  60 g Puderzucker 
    2    Eier
    2    El Kakao 
          Nüsse nach Belieben 
          getr. Früchte z.B. Cranberries
          Küchengarn
          Back- oder Butterbrotpapier 
          Folie zum Einwickeln 

Und so geht's:
1. Hackt das Löffelbiscuit klein, während ihr die Schokolade und das Fett im Wasserbad schmelzt. 

2. Die Eier werden mit dem Puderzucker und Kakao mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine schaumig geschlagen. 

3. Die flüssige und heiße Schoko-Fettmasse wird nun in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren unter die Eier-Puderzuckermasse gehoben. 

4. nun können der Biscuit, die Nüsse (ich habe diesmal Haselnüsse, Mandeln und Pistazienkerne genommen) und die trockenen Früchte (bei mir waren es getrocknete Berberitzen, man kann aber auch Cranberries oder anderes nehmen) untergehoben werden. Gut verrühren. Gegebenenfalls muss die Masse nochmals ein wenig kühl gestellt werden, damit sie besser formbar ist. 

5. jetzt kommt das weniger appetitliche...
Teilt euch von der Masse so viel ab, wie ihr meint für eine Schokolami haben zu müssen. 
Dann rollt es zu einer Wurst hin und her, das sieht nicht wirklich schön aus, 
ABER ES SCHMECKT!
Packt die Wurst nun in Klarsichtfolie und legt sie am besten über Nacht in einen Kühlschrank. 

6. Am nächsten Tag geht's dann an das "Feintuning!"
Nehmt Puderzucker und reibt die Schokolade damit ein, damit es wie eine richtige Salami aussieht.  Ihr könnt sie dann noch wie einen richtigen Rollbraten schnüren und schön in Back- oder Bitterbrotpapier einpacken. Ich habe dann noch die Banderole beschriftet. 
Und fertig ist die Wurst! 



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